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Zurück zu alter Stärke
Fortunas Damen fahren Doppelsieg ein
Fortuna Ballenstedt – Lok Blankenburg 3:0
Fortuna Ballenstedt – USC Magdeburg II 3:0
Schon vor Beginn des zweiten Heimspieltages der Damen stand fest, dass hier noch einige Rechnungen offen standen. Zum Einen galt es die desolate Leistung im Hinspiel gegen den USC Magdeburg wett zu machen und zum Anderen wollte man sich mit 2 Siegen endgültig im oberen Tabellendrittel etablieren (aktuell Platz 3). Dementsprechend motiviert wurde gegen die Gäste aus Blankenburg begonnen. Schnell wurde klar, wer an diesem Tag das Sagen hatte, denn ohne viel Mühe ging man mehr als deutlich in Führung. Die Abwehr hatte sich gut auf den Gegner eingestellt und so machten auch die vielen „gelegten Bälle“ den Ballenstedterinnen wenig Probleme. So brachte die deutliche Überlegenheit, vor allem im Aufschlagspiel, die 2:0-Satzführung. Auch die eingewechselte Jugendspielerin S. Seifert konnte an ihre sehr guten Leistungen vom letzten Punktspiel anknüpfen und zeigte nun zum wiederholten Male ihr Talent. Die kleinen Unkonzentriertheiten im so ungeliebten dritten Satz taten dem kämpferischen Ehrgeiz der Gastgeberinnen keinen Abbruch und nach nur 56 Minuten hatte man Lok Blankenburg in die Schranken verwiesen.
Angespornt von dieser überzeugenden Leistung wurden die Magdeburgerinnen im ersten Satz förmlich überrannt und schnell stand mit 25:14 der erste Satzgewinn zu Buche. Im zweiten Satz brachte die verspätet angereiste Zuspielerin der Landeshauptstädterinnen doch noch die nötige Spannung in die Partie: lange konnte sich keines der beiden Teams
richtig absetzten. Diesmal lag die körperliche(!) und spielerische Überlegenheit jedoch auf der Seite der Gastgeberinnen. Insbesondere die Bälle über die Mittelangreiferinnen sorgten für den nötigen Respekt und auch in der Abwehr wurden zahlreiche Bälle „hoch gekratzt“. Doch die Gäste gaben trotz des 0:2-Rückstandes noch lange nicht auf und so starteten sie schnell mit 3 Punkten in Folge in den dritten Satz. Wieder folgten lange Ballwechsel und plötzlich beim Stand von 10:10 begleitet von einer strittigen Schiedsrichterentscheidung gab es völlig unerwartet die gebe Karte für Fortuna. Doch für wen? Kapitän A. Kalisch, die in dieser Situation gar nichts gesagt hatte, musste diese völlig übertriebene Verwarnung anstelle einer Mitspielerin hinnehmen (wenigstens bleibt es in der Familie...)! Kurz schien es, als bedeutete dies den Bruch im Spiel. Aber diesmal konnte man endlich wieder die langjährige Erfahrung abrufen. Mit der nötigen Portion Wut im Bauch droschen die Hausherrinnen druckvolle Angriffe und Aufschläge ins Feld der Gegner und beim Stand von 25:18 und dem zweiten 3:0-Erfolg brach erleichterter Jubel aus!
Es spielten: Krämer, Mingram, Blabusch, Stubbe, A. Kalisch, J. Kalisch, Bock, Seifert, Schlüter, Wicha