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QuBa-Team siegt auch beim Turnier in Porta Westfalica
Traditionsturnier gut besetzt
Zehn Turniersiege für Ballenstedt
Beim diesjährigen gut besetzten Turnier im westfälischen Porta Westfalica konnte das neu formierte Team des SV Fortuna trotz Abwesenheit von Hauptangreifer Thomas Wischmann erneut den Sieg mit in den Harz nehmen.
Der Turnierveranstalter die VSG Porta Westfalica konnte auch in diesem Jahr ein großes Starterfeld aufweisen. Jürgen Burghard von der Turnierleitung erinnerte in einer kurzen Begrüßung daran, dass trotz des weiten Anfahrweges Fortuna Ballenstedt die Mannschaft ist, welche die meisten Teilnahmen vorweisen kann. Insgesamt 17 Mal nahm Ballenstedt am Turnier teil. Mit dem diesjährigen Erfolg sollte es der zehnte Turniersieg sein.
Trotz der vermeintlich leichten Aufgaben, mahnte Trainer Steffen Böse am Samstag in den Vorrundenspielen seinen Kader nichts auf die leichte Schulter zu nehmen. So kam es am Samstag bei drückender Hitze in der neuen Mindener Fünffelderhalle (!) tatsächlich zu guten und spannenden Spielen. Zwar gewannen die Fortunen jedes der drei Spiele, jedoch konnte vor allem der Gastgeber VSG sehr gut mithalten. Besonders Steller Robert Hecklau musste das eine und andere Mal aufgrund der fehlenden Konstanz in der Annahme seine spielerische Klasse zeigen. Nach dem Sieg in der Vorrunde sollten am Sonntag tatsächlich spielerisch höherklassige Gegner warten. Mike Fricke, als dienstältester Turnierteilnehmer auf Seiten der Fortunen, warnte die Mannschaft nach dem Staffelsieg auf die noch kommenden Aufgaben am Sonntag. Mit TUS Brake (Landesliga NRW) und GWD Minden (Oberliga West NRW) kamen wie befürchtet die „harten Brocken“.
Nach „durchzechter Nacht und nächtlichen Wanderungen“ des Trainer´s und des Kapitän´s konnte am Sonntagmorgen nach erheblicher Verspätung der Turniersieg in Angriff genommen werden. Im zweiten Spiel gegen TUS Brake mussten sich die Fortunen richtig strecken, um den Sieg in zwei schweren Sätzen „einzufahren“. Einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes, führten zu Unsicherheiten innerhalb des Spielflusses. Auch das „Unwohlsein“ des Steller´s Robert Hecklau tat sein Übriges. Die spielerische Klasse von Tilo Hinz und Daniel Jeschok sicherten jedoch den Sieg gegen den unangenehmen Gegner TUS Brake. Nun galt es gegen die noch ungeschlagene GWD Minden mit neuer Kraft den Finalrundensieg einzufahren.
Von Beginn an setzte die GWD Fortuna unter Druck. Fortuna hinkte ständig einem ein oder zwei Punkte Rückstand hinterher. Taktische Auszeiten des Trainers Steffen Böse konnten jedoch eine gewisse Ruhe und Konstanz in die Mannschaft bringen. Auch konnten die beiden Mittelangreifer Torsten Kresser und Steffen Hendrysiak endlich die vom Steller Robert Hecklau präzise auf den Punkt gebrachten Bälle in das gegnerische Feld „einschlagen“. Nach langen und zermürbenden Ballwechseln konnte Satz 1 endlich gewonnen werden. Wer meinte das die GWD nun leicht zu besiegen war, musste eines besseren belehrt werden. Auch im zweiten Satz zeichnete sich für Trainer Böse ein ähnliches Bild wie im ersten Satz ab. Unkonzentriertheiten in der Annahme und leichte Fehler im Angriff bescherten der GWD trotz taktischer Auszeiten und mahnender Worte durch den Kapitän Tilo Hinz den Satzausgleich. Der dritte Satz war nun der entscheidende. Konnten die Nerven des QuBa-Team´s dem Druck standhalten? Sie konnten. Nach klarem Gewinn des Tie-Break´s stand der diesjährige Sieger fest. Es war nach den Erfolgen in Opperode und Hessen der dritte Turniersieg der Fortunen. Die bisherige Vorbereitungsphase verläuft also planmäßig und folgerrichtig nach den Wünschen der Trainer Ralph Kalisch und Steffen Böse. Ein echter Härtetest erwartet die Fortunen jedoch am kommenden Wochenende in Magdeburg beim diesjährigen Reformcup. Alles was im Land Rang und Namen hat wird dort vertreten sein. Schaffen die Fortunen auch dort ein Platz auf dem obersten Treppchen?
Die Mannschaft: Tilo Hinz, Robert Hecklau, Daniel Jeschok, Mike Fricke, Torsten Kresser, Steffen Hendrysiak, Stefan Riedel, Trainer Steffen Böse