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Spielberichte > Herren I
Regionalliga wir kommen!!!
SV Fortuna Ballenstedt – VC Bitterfeld Wolfen II 3:0 ( 16, 17, 23 )
Mit einem letzten klaren 3:0 Sieg gegen die Jungwölfe aus Bitterfeld verabschiedet sich der SV Fortuna Ballenstedt aus der Landesoberliga Sachsen Anhalt, und wird ab September diesen Jahres in der Volleyballregionalliga aufschlagen.
Trainer Ralph Kalisch hielt Wort und gab zu Beginn des Spiels der zweiten Garde die Chance sich zu beweisen, und so begann wie bereits angekündigt Kapitän Tilo Hinz für den noch angeschlagenen Robert Hecklau im Zuspiel, sowie Sven Eichmeyer auf Diagonal und Thomas Pawelke auf der Mittelblockposition. „Auch wenn wir hier in stark veränderter Anfangsformation auflaufen, und das Ergebnis wenig relevant ist, wollen wir gewinnen, und nichts her schenken“, gab Kalisch die klare Marschroute vor.
Da es für die Bitterfelder schließlich noch um die Bronzemedaille ging, war eigentlich davon aus zu gehen, dass sich die Partie zu einem heißen Tanz entwickeln könnte. Diesem schoben die Fortunen aber gleich zu Beginn, mit einer druckvollen Anfangsphase einen Riegel vor, stabil im Block, und abwartend auf Bitterfelder Fehler, waren beim 12:6 für den Meister, die Fronten früh geklärt. Ballenstedt machte nicht mehr als nötig, die VC`ler mit einer Rumpftruppe angetreten, konnten oder wollten auch nicht so recht, und so sichern sich die Harzer mit 25:16 klar den ersten Durchgang.
Das der „Zweite Stiefel“ am heutigen Tage einfach passte, spiegelte sich im zweiten Satz sogleich wieder. Beim 15:11 für den feststehenden Regionalligaaufsteiger, schien bereits eine weitere Vorentscheidung gefallen, doch eine zwischen zeitliche Schwächephase in der Annahme der Fortunen, ließ bei den Bitterfeldern wieder Hoffnung aufkeimen. Dieser wurde aber mit zwei Aufschlagserien von Sven Eichmeyer und Torsten Kreßer sofort Einhalt geboten, und so ging auch der zweite Satz verdient mit 25:17 an den Favoriten.
Im dritten und letzten Satz schickte das Erfolgstrainergespann Ralph Kalisch/Steffen Böse den Stammsechser aufs Feld, um dem ganzen abschließend ein Ende zu bereiten. Dass es sich zu einer höchst knappen Angelegenheit entwickeln sollte, war vorher nicht zu erwarten, denn der Fortunamotor, begann eher stotternd, anstatt jetzt richtig auf zu drehen. Eine dringend benötigte Auszeit beim 13:8 für die „Jungwölfe, verschaffte Ballenstedt eine Verschnaufpause, die Wirkung zeigen sollte. Der zu diesem Zeitpunkt noch ungekürte Meister, schaltete gleich „Zwei Gänge“ hoch, und machte aus einem fünf Punkte Rückstand, beim 20:18 eine zwei Punkte Führung, die auch bis zum Ende bestand hatte. „Vielleicht lag es daran, dass Einige noch nicht richtig auf Betriebstemperatur waren, anders lässt sich die anfängliche Zurückhaltung meiner Mannschaft nicht erklären“, resümierte Kalisch nach dem Spiel.
Mit diesem letzten klaren 3:0 Sieg des SV Fortuna Ballenstedt, geht eine phänomenale Saison zu Ende, denn ungeschlagen, mit 36:0 Punkten, und 54:14 Sätzen setzt sich der SV selbst die Krone auf, und feiert somit den größten Erfolg in der fast vierzig jährigen Vereinsgeschichte. „Davon haben wir vier Jahre lang geträumt“, zeigten sich die Edelfans des SV Fortuna, Thomas, Ralf und Susanne sichtlich gerührt, und sicherten sich nach der Siegerehrung, schnell das Banner des Fortuna Fanblocks mit allen Unterschriften der Spieler, als bleibende Erinnerung.
Die eigentliche Arbeit für die Ballenstedter, beginnt ja jetzt erst richtig. Zum einen stehen noch diverse Termine an, wie die Jahreshauptversammlung, die offizielle Meisterschaftsfeier, oder der Quedlinburger Sportlerball.
Und zum anderen laufen die Planungsgespräche mit den Sponsoren, und das Erbringen einer Regionalligakonformen Spielhalle auf Hochtouren. Mit Andreas Troitsch für die Liberoposition, und Denis Winkler im Mittelblock (beide spielten zuletzt beim Halberstädter VC in der Landesliga), können bereits zwei Neuzugänge begrüßt werden.
Es spielten: Tilo Hinz, Thomas Wischmann, Robert Hecklau, Torsten Kreßer, Steffen Hendrysiak, Daniel Jeschok, Fabian Ritter, Sven Eichmeyer, Thomas Pawelke, Julius Geschke, Mike Fricke